WELCOME to Egypt…

… so werden wir etwa jede 2 Meter auf der Strasse begruesst, falls nicht so, dann heisst es: Oh my god, beautiful; your eyes are so beautiful;  high quality; You want a Egyptian husband?; welcome to Cairo; I want to eat you; sweety oder einfach nur psssssst psssssssst…
Ja es ist nicht ganz einfach als Frau in Aegypten, aber wir haben es gut gemeistert, sogar 2 Tage laenger als geplant.

Nach unserer Ankunft aus Uganda waren wir erstmal muede und voellig ueberfordert. Wurden von unserem Hostel aber zum Glueck vom Flughafen abgeholt. Wir dachten, dass der Strassenverkehr in Uganda schlimm ist, aber nichts im Vergleich zu Kairo. Hier sind sie 100x schneller und hupen ununterbrochen, “WELCOME to Egypt!”.

Als wir unsere Tour fuer die Woche quer durch Aegypten gebucht hatten, wurden wir zum Mittagessen eingeladen und zu den Pyramiden gefahren… naja aber nur fast. Eigentlich gings zu einem Kameltourenfuehrer, der es nach langem diskutieren geschafft hat, uns einen Kamelritt aufzuschwatzen.
So sind wir zu den Pyramiden geschaukelt, durfen ganz kurz eine beruehren und eigentlich wars viel zu teuer, glauben wir zumindestens!
Danach wurden wir in einen Pafuem- und Papyrusladen geschleppt und haetten eigentlich etwas kaufen sollen, habn wir aber nicht! Haben nur die Freewelcomegetraenke genossen ;)

Am naechsten Tag gings ins Aegyptenmuseum. In dem Museum gibt es so viele Ausstellungsstuecke und keine Beschilderungen, deshalb waren wir auch etwas ueberfordert. Haben uns dann manchmal ganz frech zu anderen Gruppen dazugestellt und zugehoert, was erzaehlt wurde. Es war trotzdem ganz nett!
Mit der Metro gings nach Old Cairo “WELCOME to Cairo”, das alte Babylon. Da wars irgendwie komisch. Wir wissen nicht ob wir falsch waren oder ob es einfach ziemlich heruntergekommen ist.

Am Abend sind wir mit dem Nachtzug nach Luxor gefahren. Der Zug ist ein ganz neues Modell, etwa aus dem Jahre 1950, aber deutsch ;)
Luxor war luxerioes. Wir durften in einem 3 Sterne Hotel uebernachten, mit Pool auf dem Dach, Fernseher im Zimmer und 3 Betten. Eigentlich unnoetig, aber trotzdem ganz cool :)
In Luxor gab es viel Kultur, waren ein Tag bei der Eastbank, 2Tempel anschauen und am zweiten Tag bei der Westbank, alte Pharaograeber bestaunen. Wir waren wirklich erstaunt, wie gut das alles erhalten blieben ist oder auch nicht. Manchmal hat man einfach das Gefuehlt, die Aeypter haben zu viel Kulturgueter.

Am Nachmittag wurden wir in einen Bus gesteckt, in dem wir 20 Stunden sassen, bis wir in Dahab, auf der Sinai-Halbinsel, ankamen. Danach tat uns ganz schoen der Popo weh ;)
Verzweifelt haben wir nach einem schoenen Sandstrand gesucht und haben leider nur einen etwas verdreckten Kiesstrand gefunden. Es war aber eh auch schon spaet und desalb wars gar nicht so schlimm.

Der naechste Tag war dafuer unglaublich schoen! :)
Wir waren 2x im Roten Meer tauchen und einmal schnorcheln.
Es ist unbeschreiblich, wie blau das Meer und bunt die Korallen sind, einfach nur wunderschoen! Endlich, beim letzten Tauchgang, haben wir eine SCHILDKROETE aus naechster Naehe gesehen. Sie ist zweimal um uns rumgeschwommen und hat gemuetlich gegessen. Wir haben uns erstmal ganz fest beim Universum bedankt :D
Nach einem mega leckeren Abendessen ging es mit dem Nachtbus zurueck nach Kairo, “WELCOME to Cairo”.

Als wir etwas geschlafen hatten, sind wir nach Islamic Cairo… naja oder wir dachten es zumindestens. Wie sich heute herausgestellt hat, waren wir nicht ganz richtig. Deshalb wurden die Monumente heute bestaunt. (War das der Grund, warum wir noch nicht fliegen durften?)
Beim Besuch einer Moschee durften wir in ein sexy “Nikolauskostuem” schluepfen.
An unserm eigentlich letzten Abend gings noch auf ein Dinner-Cruise auf den Nil. Wir fanden es etwas komisch, dass auch noch 2 Hochzeitgesellschaften mit auf dem Boot waren und unser Fahrer stumm am Tisch sass. Es gab so viel zu Essen, dass wir fast platzen mussten und der Bauchtanz durfte natuerlich auch nicht fehlen ;) Aber es war eigentlich ganz schoen, theoretisch ein schoener Abschluss…

Gestern lagen wir dann noch in einem Park am Nil und haben versucht das Gepfeife und Gerufe der Maenner zu ignorieren. Es war aber trotzdem ganz schoen.

Heute Abend gehts ab an Flughafen, wo wir die Nacht verbringen und hoffentlich Morgen dann nach Hause fliegen koennen.

Wir freuen uns ganz arg euch alle wieder zu sehen und hoffen, dass ihr euch auch freut ;)
Wenn wir Lust und Zeit haben, werden wir vielleicht noch Bilder hochladen. Aber ihr wisst ja wie vielbeschaeftig wir sind ;)

Sooooooooo das wars von uns.
Was wir noch sagen wollten: “WELCOME to Egypt!”
Bis bald im kalten Schwarzwald,
Sonnige und heisse Gruesse

Theoretisch wuerden wir grad landen…

… aber halt nur theoretisch! Praktisch sitzen wir fuer weitere 2 Tage in Kairo fest! Der doofe Vulkan und unsere “sehr kompetente” Airline wollten uns nicht nach Deutschland lassen. Fliegen jetzt am Freitag… wir hoffen es zumindestens!
So haben wir viel Zeit euch ueber unsere letzten 3 Wochen zu informieren.

Also Uganda war wirklich krass am Anfang.
Die ersten 3 Tage haben wir die Hauptstadt Kampala mit unserem Privatguide Luki erkundet.
Die Stadt ist total gruen (wenn man aus dem Flugzeug guckt) , auf urspruenglich 7 Huegel gebaut und wenn man auf so einem Huegel steht, sieht man ueberall Haeuser.
Wir waren auf einem riiiiiiiiiiiiiiiesen grossen Secondhandmarkt, auf dem es alles zu kaufen gab, vielleicht auch die Kleider, die wir  in den Altkleidersack gegeben haben. Es ist so schwierig dies zu beschreiben, es wuselt einfach in Kampala. Ueberall sind Menschen, Kinder, Matatus (Minibustaxis), Bodas (Motorradtaxi), Kuehe, Ziegen, Huehner, Dreck, Verkaeufer, Staende…
Als er uns durch einen der Stadtslums gefuehrt hat, waren wir ??? Die Huetten waren alle total heruntergekommen, ein Dreckbach floss durch, ueberall hingen Kleider ueber den Weg und das krasseste waren die Kinder! Als sie uns gesehen haben, sind sie auf uns gestuerzt, haben Muzungu (Weisse) gerufen und wollten uns alle beruehren. Teilweise hatten sie nur ein verratztes T-Shirt an, nicht einmal eine Unterhose…
Die aelteren Menschen haben uns eher skeptisch angeschaut, wir kamen uns auch ziemlich komisch vor.
Haben natuelich auch das Nachtleben von Kampala miterlebt und in einer Kneipe auf dem Balkon konnten wir sehen, wie sich unten auf der Strasse die Menschen schlafengelegt haben. Auch ein komisches Gefuehl!

Die Fahrt ging dann weiter mit einem Bus nach Mtufu, im Osten.
Sind von dort aus zu viert (mit Max noch, einem andern Freiwilligen, der dort wohnt) zu den Sipi Falls und haben eine natuerliche Wasserfalldunstdusche ueber uns ergehen lassen. ;) Waren danach drecknass!!!

Am naechsten Morgen haben wir uns auf dem Weg Richtung Gulu gemacht, wo der Luki arbeitet. Die Fahrt war sehr unruhig, weil wir in der letzten Reihe bei jedem Hubbel fast an die Decke geflogen sind. Auf dem Weg konnte man natuerlich wieder alles moegliche kaufen, von LEBENDEN Huehner (die unter den Sitz gesetzt werden), ueber gegrillte Huehner, Obst, Gemuese bishin zu Batteriehandyladegeraeten.
Nach 10 Stunden und 4 Transportwechseln sind wir dann im  St. Judes angekommen. Luki baut mit Richard, dem verruecken Amerikaner, einen Spielplatz fuer die Schule.
Tagsdarauf haben wir Gulu unsicher gemacht, waren aber alle total fertig, vorallem aber der Luki. Wieso wussten wir da aber noch nicht…
Weil Gulu vor 2 Jahren noch Krisengebiet war, gibts dort 100000000 Hilfsorganistionen. Ob das so hilfreich ist bleibt die Frage…

Am Freitag, den 9.April, haben wir uns auf die halsbrecherische gehirnerschuetterungsmachende Strasse nach Kitgum (im Norden) gemacht. Auaaaaaa!!! ;)
Wollten von dort aus in einen Nationalpark. Weil wir an dem Tag selbst keine Transportmoeglichkeit in den Park hatten, haben wir uns beschlossen eine Nacht in Kitgum zu bleiben.
Das war letztendlich auch ganz gut, denn der Luki die Malaria bekommen. Da wir dem Handylampendoktor nicht ganz vertraut haben, gings am naechsten Morgen zurueck nach Kampala und dort direkt ins Internationale Krankenhaus.
Ja und so haben wir dem armen Jungen 2 Tage bemuttert, so gut es ging. Fuer ihn wars kalt in Kampala, wir haben unglaublich geschwitzt! ;)

An unserem letzten Tag waren auf dem Nil raften. Das war toll! :) und NASS! Anfangs nur von unten, spaeter war auch der Himmel traurig, dass wir Uganda verlassen.  Er hat mega geheult!!!! ;) Haben uns ganz gut geschlagen, sind naemlich nur einmal aus dem Boot geflogen, da aber dafuer so richtig.

Und dann hiess es Abschied nehmen… waren schon traurig, weil es uns in Uganda doch super gefallen hat.
In vieler Hinsicht war es so, wie man sich Afrika vorstellt, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Waeren gern noch laenger geblieben!

Ja das war der erste Streich und der zweite folgt sogleich… oder auch erst Morgen ;)

Bye Muzungu bye!!!!!!!!

BILDER

Liebe Grüüüüüüüüüüüüüße aus Uganda!

Uns geht es hier super! Konnten uns kurz den PC eines Freiwilligen ausleihen und deshalb gibts für euch wundschöne Bilder aus Südafrika!!!!

Wir sehn uns in 10 Tagen… AAAAAAAAAAAAAHHH

Machts gut ihr Musungus
Schmatzer

Unsere letzten Wochen…

Haaaallooooo

habt ihr schon wieder Schnee? ;) Schaut, dass keiner mehr da ist bis wir wieder kommen!!!

Alsooooo…
Unsere Reise ging von Durban nach St. Lucia, an der Westkueste Suedafrikas. Bei einer Beer and Boattour haben wir ganz viele Krokodile, Seeadler und Hippos gesehen, die seelenruhig im Wasser standen. In Wirklichkeit sind es aber die gefaehrlichsten Tiere IN THE WORLD oder halt in Suedafrika, sie bringen mit Abstand die meisten Menschen um! Wir haben es ueberlebt :)
Bei einer privaten und kostenlosen Nachtsafari haben wir nicht schlecht gestaunt, als 2 Hippos mitten in der Stadt standen… nicht mal 20m von unserm Zelt entfernt… AAAAAAHHHHH ;)
Die Stimmung beim Moringwalk durch die ziemlich schoenen Mangrovenwaelder und die Savanne war etwas betruebt, WEIL wir Opfer eines gemeinen Diebes waren :( All unser Essen wurde im Hostel geklaut!!!!!!!!!!! :( :( :( Dabei war doch unser Motto: Hauptsache wir haben was zum Essen :)

Die Fahrt ging weiter nach  Swaziland, einem kleinen unabhaengigen Staat in Suedafrika. Haben eine Tour zu einem Kulturdorf gemacht, wo wunderschoen getanz und gesungen wurde. Dieses Mal wurde nur Aenni Opfer eines gemeinen Diebes, ihr wurde von einem kleinen gemeinen Affen ihr gutes Weckle geklaut… Warum immer das Essen??? Soll das ein Zeichen sein??? ;)
Am Morgen waren wir noch auf einem Markt auf dem es unter anderem  “wunderschoene” bunte Dekogestecke gab… HAESSLICH!!!! Wer kauft sowas??? Vorallem haben wieder alle das Gleiche verkauft! Wieso???

Mit einem Minibustaxi haben wir uns in 6 Stunden Fahrt ueber die Grenze nach Mosambik gekaempft.
Der Unterschied zu Suedafrika war gross, es gibt fast nur Peters, alle haben portugiesisch gesprochen (kam uns irgendwie komisch vor)  und insgesamt sind die auch alle viel aermer. In Maputo, der Hauptstadt, war der Verkehr ein ziemlich grosses Chaos, so dass vor uns ein Mann ueber die Strasse gelaufen ist und gesagt hat: “Bringt mich nicht um!”
Waren dort in Ponta d’Ouro, ganz im Sueden, wo wir eine Nacht im Gaestehaus von zwei verrueckten Suedafrikanern verbracht haben. Der eigentliche Grund war aber, dass wir dort tauchen wollten. Der Tauchgang war so…. naja! Cali musste schon nach 30min wieder auftauchen, weil wahrscheinlich irgendwo durch ein kleines Loch Luft entwichen ist. Die Sicht war auch nicht so blendend, war aber eignetlich schon ganz ok. Insgesamt war der ganze Trip eher eine Schnapsidee, die Fahrt war naemlich lang und unbequem.
4 Tage waren wir dann noch in Tofo, eher im Norden Mosambiks, da wars richtig schoen :) Die Landschaft hat uns wieder ein bisschen an Thailand erinnert, ganz viele Palmen, schoenes Meer und einfach amazing! Unsere Highlights waren das Tauchen und wir haben einen ganz grossen Walhai beim Schnorcheln gesehen! Anscheinend gibts von denen nur 1000 auf der ganzen Welt.
Wie solls auch anderes sein, wurde die Aenni schon wieder Opfer eines fiesen Diebes! Dieses Mal musste ihr Handtuch dran glauben :( Calis hing direkt daneben, es war aber noch da, weil es zu dreckig ist ;) Das will keiner mehr haben! Aber alles halb so schlimm, weil jetzt ist mehr Platz im Rucksack.
Mosambik hat uns echt gut gefallen, auch wenn der Aufenthalt nur so kurz war.

Weiter gings dann in den Krueger Nationalpark.
Waren 1 1/2 Tage im Park und haben ganz viele Tiere gesehen. Gleich am Anfang sind zwei grosse maennliche Loewen ganz nah bei uns auf der Strasse rumgelaufen, sie hatten ueberhaupt keine Angst vor den ganzen vielen Autos, die sie verfolgt haben.
Ausserdem haben wir Giraffen, Elefanten, Nashoerner, Bueffelherden, Zebras, Kudus, Impalas, Antilopen, viele verschiedene Voegel, Affen… gesehen!Obwohl der Ausflug nicht ganz so billig war, hat es uns super gefallen.
Unser Guide JJ hat uns dann in sein kleines Oertchen mitgenommen. War irgendwie etwas komisch! Eine Gruppe von etwa 12 Kindern hat naemlich extra nur fuer uns getanzt, mussten sie sogar erst noch alle einsammeln. Hatten uns das alles etwas anders vorgestellt und kamen uns total bescheuert vor. Im Endeffekt wars dann aber noch ganz witzig, weil die Kinder es auch wirklich gern gemacht haben und ihren Spass hatten.

Unser letzter Stop in Suedafrika war dann Johannesburg bzw. Soweto.
Soweto ist eins der groessten Township in Suedafrika und wir waren dort 2 Tage in einem wunderschoenen Hostel. Bei einer gefuehrten Fahrradtour haben wir einen guten Einblick in das Leben der Menschen dort bekommen. Selbst im Township gibt es grosse Unterschiede von normalen Steinhauesern bis zur Wellblechhuette. Die Menschen dort waren alle freundlich und die Kinder sind auf uns losgerannt und haben uns umarmt, als sie uns gesehn haben. Es ist schon krass, wie die Menschen dort teilweise leben muessen.
Entgegen unserer Erwartungen haben wir uns in Soweto viel sicherer gefuehlt als auf der Fahrt durch Johannesburg. waren froh, dass wir dorthin sind, war ein richtig schoener Abschluss!

Mit einem weinenden (wir wollten nicht gehen) und lachenden (wir haben uns auf den Luki gefreut) Auge haben wir uns dann auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Fast haetten wir noch unsern Flug verpasst, weil wir noch kurz im Stau standen, Geld wechseln wollten und die Zeit zu schnell rumging!

Sind trotzdem super in Uganda angekommen und wurden auch vom Luki abgeholt.
Mit ihm erkunden wir jetzt die naechsten 2 Wochen Uganda :)

Wir wuenschen euch frohe Ostern, gruesst den Osterhase und esst nicht so viel Schokolade :) Bis jetzt haben wir noch keine bunten Strausseneier gesehen, aber in Uganda ist eh alles zu krass…. mehr dazu im naechsten Artikel… irgendwann mal ;)

Leider gibts mit den Bildern immer etwas Probleme, koennen sie nicht hochladen :( Tut  uns schrecklich leid! Ihr muesst euch gedulden bis wir wieder Zuhause sind!

See you when you see us.
Liebe Gruesse auch vom Luki,
Aenni und Cali

Drakensberge

Hallo ihr zuhause!! Wir waren nach einiger Zeit mal wieder ganz fleissig und haben euch ein bisschen was geschrieben. Lest zuerst alles was unten drunter steht, wir haben naemlich gleich drei Artikel geschrieben.

Bevor wir in die Drakensberge gefahren sind, waren wir noch ein Tag in Durban.

Gleich am Morgen gings zum Fussballstadion, wo Deutschland das erste WM-Spiel hat. Als wir am Ticketschalter standen, haben wir gesehen, dass das Hochlaufen auf das Stadiondach teurer war, als mit einer schweizer Gondel. Ja und weil wir ja am Sparen sind, haben wir uns fuer die faule Variante entschieden. J UND ausserdem haben wir auch eine Karte geschenkt bekommen. Auf dem Dach wars dann voll obama (neues anscheinend deutsches Jugendtrendwort fuer etwas super neues tolles).

Auf der anschliessenden 2 Euro Stadiontour haben wir uns in den Spielereinlauf geschlichen und sind glanzvoll einmaschiert.

Wollten uns danach ein Casino anschauen, aber wir wurden fuer zu jung gehalten… JUHUUUUUUU :)

Mit dem Bus gings dann zum Victoria Street Market. Die Strassen waren vollbelebt und die Leute haben so witzige Sachen verkauft. Viele Frauen haben ihren Einkauf, aber auch Kartons und Koffer, auf dem Kopf getragen… wie das so funktioniert bleibt uns ein grosses Raetsel.

Am naechsten Morgen gings dann zur Sani Pass Logde. Wollten eigentlich eine Tour von Hostel aus buchen, aber weil die nicht in unser Zeitlimit gepasst haben, mussten wir uns selbst etwas ausdenken.

So gings am naechsten Tag mit dem Minibustaxi auf den 2900m hohen Pass hoch. Keine Ahnung, wie das den Berg hochgekommen ist! Die Strasse ist so schlecht und nicht geteert. Eigentlich fahren da nur Jeeps oder Allradautos hoch!

Wir haben zwei Naechte auf dem Sani Pass gecampt und sind einen Tag lang gewandert.

In der ersten Nacht hatten wir nach einem super Sonnenuntergang grosse Angst um unser Zelt. Es hat so gestuermt, dass wir gedacht haben unser kleines chinesisches Zelt fliegt gleich davon, oder die Stangen krachen, oder die Plane reisst.

In der zweiten Nacht hatten wir uns extra einen windgeschuetzten Platz gesucht, wurden dann aber von einem Gewitter ueberrascht und sind deshalb aus unserm Zelt gefluechtet. Haben das Zelt zurueckgelassen und durften die Nacht umsonst auf dem Boden des Fernsehraums des Top Charlet Hotels verbracht. :)

In beiden Naechten haben wir trotz Schlafsack, zwei Paar Socken, zwei Hosen und drei Pullis ziemlich gefroren.

Als wir am naechten Tag wieder vom Pass runter gefahren sind, hatten uns dann auf eine erholsame Nacht und eine Dusche gefreut. Die Dusche war super, aber in der Nacht sind wir ein zweites Mal wegen einem sehr starken Gewitter fuer zwei Stunden aus dem Zelt in den Aufenthaltsraum gefluechtet.

Momentan sind wir wieder in Durban und morgen geht es dann weiter nach St. Lucia zu den Hippos und Krokodilen und hoffentlich in die Sonne!!!!

Das wars soweit von uns, bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an die Redaktion :)

Eure zwei ziemlich petrigen (brauen) Germinators

Transkei

Lest mich als Zweites!

Moloweni (Hallo auf Xhosa)

Nach drei Tagen in der Stadt haben wir uns wieder auf das Meer und die Natur gefreut. Unser erster Stopp in der Traskei war Chintsa, ein sehr schoenes kleines Oertchen mit super Strand und Hostel. Sind dennoch nur eine Nacht geblieben. Campen auf Holzplattformen war naemlich nicht so bequem und ausserdem wollten wir weiter nach Bulungula.

Ueber eine eigentlich nicht vorhandene Strasse, mit mega Loechern und Felsbrocken auf dem Weg ging es dann dorthin. Das Hostel liegt direkt am Meer und rund herum stehen soweit das Auge reicht kleine Huetten auf den Huegeln. Es gab keinen Strom, nur schoenes Kerzenlicht, Plumpsklos und Duschen die man mit Paraffinoel im Kamin fuer ein paar Minuten erhitzt hat. Dort haben wir trotz Regenwetter zwei wunderschoene Tage verbracht. Wurden von eienr familie auf ein ziemlich suesses Getraenk eingeladen und haben uns mit Haenden und Fuessen und ein bisschen Englisch unterhalten. Als wir gesagt haben, dass wir Abi gemacht haben wurde spontan applaudiert, kamen uns etwas komisch vor.

Am naechsten Tag ging die Fahrt mit dem Minibustaxi weiter nach Coffee Bay. Da sind wir aufgrund der guten Stimmung etwas laenger als ursprueglich geplant geblieben.

Unsere Surfversuche dort waren gar nicht mal so schlecht! Immerhin konnten wir beide mal ein bisschen auf den Board stehen. Durch die ganzen Abstuerze hatten alle was zu lachen!:)

Haben uns dort mit Elli und Domi getroffen und zusammen einen kleinen Trommelkurs gemacht. War total witzig nach so langer Zeit wieder jemanden zu treffen, den man von Zuhause kennt.

Nach einer dreistuendigen Wanderung zum „Hole in the Wall“ (Loch in der Felswand) haben wri dort eien kleinen Klippensprung gewagt.

Zum Abschluss waren wir noch beim „Headmansdinner“, ein traditionelles Essen in der Huette des „Buergermeisters“. Wir durften selbstgebrautes Xhosabier probieren (schmeckt wie fluessiger Hefeteig), es wurde fuer uns gekocht, gesungen und getantzt. Zum Schluss mussten wir auch mittanzen, war ein sehr schoener Abend.

Die Transkei, mit dem freundlichen Volk der Xhosa, der schoenen Sprache mit den Klicklauten, den gruenen Hueglen und suessen Huettchen, war eines unserer Highlights. Wir haben uns nach der eher westlichen Gardenroute wirklich wie in Afrika gefuehlt!

Gardenroute

Lest mich zuerst!! :)

Hallo ihr Nicht-peters!

Nach unserem Aufenthalt in Buffalo Bay sind wir weiter nach Plettenberg Bay gefahren. Haben dort aber nur eine Nacht verbracht, weil das Wetter nicht so toll war und unser Hostel total ab vom Schuss war. Haben noch unser Glueck im Wale schauen versucht, hatten aber keinen Erfolg.

Deshalb ging die Fahrt weiter nach Storms River. Dort haben wir in einem schoenen Garten unser kleines Zelt aufgebaut und waren einen Tag wandern. Der Weg war nicht besonders gut besucht, deshalb sind uns staendig Spinnennetze im Gesicht haengengeblieben. Und daaaann…..AAAHHHHH!! Ist eine 1,5m lange, gelbgruene Schlange ueber unseren Weg gekrochen! Da war das Geschrei gross! Das Schlimme war, dass die Schlange von dem Schrei irritiert wurde und uns ganz grusselig angestarrt hat! WAHHHH! Dananch sind wir eine halbe Stunde total trampelnd durch den Wald gelaufen, um alle Schlangen zu verjagen :)

Der eigentliche Grund fuer unseren Aufenthalt in Storms River war aber ein anderer: THE HIGHEST BUNGEE IN THE WORLD!!!

Als wir auf der 216m hohen Bruecke standen, haben wir dann doch ein bisschen Schiss gekriegt! Wir haben allen unseren Mut zusammen genommen und als es hiess: „5… 4… 3… 2… 1… BUNGEEEE“ sind wir gesprungen! Krass, war das geil!!! :)
Wir waeren direkt nochmal gesprungen, wenns nicht so teuer waere.

Bei unserem letzten Stop auf der Gardenroute, Port Elisabeth, haben wir Bekanntschaft mit dem zweit beliebtesten Sport in Suedafirka gemacht: Cricket.
Obwohl es im Stadion super war, gehoert Cricket jetzt nicht unbedingt zu unseren Lieblingssportarten.

Am naechten Tag sind wir auf unsere erste Safari, in den Addo Elephant Park. Nachdem wir anfangs gedacht haben es wuerde bei Kaefern und Schnecken bleiben, waren wir nach zweistuendiger Suche mitten in einer riesigen Elefantenherde! Da waren mindestens 30 Elefanten, von Baby bis Riese, um unser Auto! Das war total schoen! Ansonsten haben wir Bueffel, Kudus aus naechster Naehe, Antilopen, Warzenschweine, Riesenschildis, Affen und jede Menge grosse und kleine Voegel gesehen!

P.S.: Peter bedeutet Schwarz! Von schwarzer Peter und so, weisch??!! Unsere Logik, muss man nicht verstehen, ist ganz normal… so normal, wie wir auch sind :)

Von Mossel Bay nach Buffalo Bay

Halloechen ihr “Lese-und-uns-antwort-Faulen”!

Sind ja schon etwas enttaeuscht, dass ihr noch keine Kommentare zu unseren letzten Artikeln gegeben habt. Ausser halt die Renate… “Aehm wer bist du?” ;)
Vielleicht habt ihr jetzt auch in unserem anderen Artikel gesehen, dass wir ihn fertig geschrieben haben. Also LESEN und KOMMENTIEREN ;)

Nach unsere tollen Zeit bei Edward gings mit dem Bus endlich wieder ans Meer, obwohl wir nicht baden waren… war zu wild fuer uns ;)
Joa in Mossel Bay kam unser neues Zelt zum ersten Mal zum Einsatz. Haben uns naemlich in Stellenbosch ein Zelt gekauft, weil campen im Garten von Hostels viiiiiiiiiiel billiger ist, als in ein Bett. Isomatten ist luxus, wir sind richtige Kerle und schlafen aufem Boden!!! ;)
Nach einem etwas laengerem Abend gings morgens um ” ganz frueh Uhr” zum Sandboarden. Das war cool :) Weil wir diesen Winter nicht an unserer Snowboardkarriere feilen koennen, mussten wir uns ein Erstatzsport suchen. Haben uns von von anfangs noch kleinen Huegeln bis zur Extremabfahrt hochgearbeitet. Die Frage: “Wo ist denn jetzt der Lift?”  konnte uns unser Privatlehrer (er stand eigentlich nur rum…) nicht beantworten. Mussten uns immerwieder die steilen Duenen hochkaempfen, nach 3 Stunden Schlaf gar nicht mal so unanstrengend ;)
Sind dann am Mittag weiter nach Oudtshoorn gefahren.

Von Edward hatten wir die Telefonnummer Sebastian, dem Marketingchef der ganzen Straussenprodukte. Nach einem kurzen Telefonat wurden wir am naechsten Morgen von ihm abgeholt und er hat uns durch die Fabrikhallen gefuehrt.
Zuerst gings in die Lederfabrik. Das war anfangs etwas eklig, das fertige bunte Straussenleder sieht gar nicht mal so schlecht aus ;) Er hat uns als Kunden angemeldet, normalerweise duerfen in die Fabrik keine Besucher, nur Kauefer, wie Channel, Hermes, Dior…
In seiner Welt, also der Welt der Straussenfedern, haben wir uns in die Federn verliebt und sogar auch welche geschenkt bekommen. :) Toll gell… seid ihr jetz neidisch??? Schon oder??? Jetzt koennen wir uns naemlich unser eigenes Showkostuem mit Straussenfedern machen… HAHAHAHAHAHAHA!!!!! UUUUUUUUUUUUNNNNNDDDDD wir hatten sogar die Federn in der Hand, die nach Paris zur Modeschau gehn! Da staunt ihr was…. so toll sind wir!!!!! ;)
Ne im Ernst, es war schon cool.
Am Mittag haben uns zwei Daeninnen mit zu den Cango Caves (grosse Tropfsteinhoehle) mitgenommen. Bei der Adventuretour wars ab und zu ganz schoen eng. Doch wir zwei Fettis habens geschafft! Eine andere Frau ist vor einiger Zeit fuer 11 Stunden in einem Spalt stecken geblieben… Wir waren auch die schnellsten aus unserer Gruppe und hatten richtig Spass dabei! :) Wege uns haette die Tour auch noch laenger sein koennen… vielleicht auch bisschen enger ;) Aber nur ganz kleines bisschen!
Am naechsten Tag haben wir in der groessten afrikanischen Hitze unser Zeltabgebaut und unser Zeug in unsere Rucksaecke verstaut. Es war brutal!!!!!! Mindestens 1 Liter Schweiss hat sich ueberall am ganzen Koerper angesammelt, mussten ziwschendurch auch mal unter eine Sprinkleranlage stellen.
Bei 45 Grad sind wir dann mit dem Bus nach Buffalo Bay gefahren.

Wurden von einem nicht so intakten VW Kaefer zum Hostel gebracht. Weil wir noch Essen einkaufen mussten und der Inhaber des Hostels gesagt hat, dass der Laden um 5 Uhr zumacht (es war viertel vor 5), gabs einen Strandsprint zum Oertchen. Als haetten wir an dem Tag nicht schon genug geschwitzt… ;) Nass bis auf die Unterhose und knallrot im Gesicht haben wir den Laden gestuermt. Die Auswahl war eher beschraenkt, so gabs zum Abendessen Reis mit Dosentomaten. Beim Rausgehn haben wir dann gesehn, dass der Laden erst um 6 Uhr schliesst… Ja merci dir… scheisse arschloch fraeuleins!
Heute war eigentlich ein gemuetlicher Strandtag geplant, aber es wurde eher zu einem gemuetlichen Sofatag! Der Himmel war gaaaaaanz voll mit vielen schwarzen Wolken :(
Aber Buffalo Bay ist wunderschoen! Sowohl von der Landschaft aussenrum, dem langen menschenleeren Strand, den vielen Sternen und dem unglaublichen Sonnenuntergang… :) Hier ist einfach noch so viel unberuehrte Natur, wir campen auf einer Duene! Ist trotzdem ganz schoen hart zum Schlafen und es geht eine starke Meeresbrise, aber mir sind ja gute VERSENKERWIIIIIBER ;)

Morgen geht die Fahrt weiter nach Plettenberg Bay.

Ja und was gibts neues in kalten Deutschland?

Bis bald,
liebe Gruesse
eure zwei Sparer

Hello Africa

Seid gegruesst ihr Schnapsnasen!

Habt ihr Fasnacht gut ueberstanden?

Am kapstaedter Flughafen wurden wir von Thomas Burger abgeholt, der uns schon am Morgen am Flughafen gesucht hat, weil wir ihm die falsche Ankunftszeit gemailt hatten… ups
Bei Familie Burger, die in einem Vorort von Kapstadt wohnt, haben wir zwei schoene Tage verbracht, einige Tips fuer die Reise geholt und zum ersten Mal seit langem Brot und Kaese gegessen :)
Sind von dortaus mit dem Minibustaxi ins Stadtzentrum von Kapstadt gefahren und haben uns ein Hostel in der Longstreet gesucht.
Dort mussten wir dann feststellen, dass es mit dem Luxusleben, wie wir es aus Thailand gewohn waren, vorbei ist. Anstatt eines eigenen Zimmers fuer 4 Euro gibt es nur noch zwei Betten im Schlafsaal fuer 20 Euro pro Nacht und wir gehen auch nicht mehr essen, sondern kochen selbst!

In den 5 Tagen in Kapstadt haben wir viel erlebt und gesehen.
Einen Tag waren wir (dank unseres BazBusTickets fuer umsonst) auf einer Tour zum Kap. Haben die Afrikapinguine gesehen, durfen ein bisschen radeln und zum Kap der Guten Hoffnung und zum Capepoint laufen. War super schoen, was die etwa 200 Bilder bezeugen. Dort haben wir auch unsere ersten Gnus, Straussen und Affen in freier Wildbahn gesehn.

Am Sonntag Morgen sind wir, ob ihrs glaubt oder nicht, sogar in die Kirche, in der Hoffnung auf einen lebendigen Gottesdienst… naja… war eher ne Seniorenveranstaltung ;) Immerhin gabs danach noch Kaffee und Kuchen und “es ist ja sooo toll junge Leute in der Kirche zu haben…”

Auf dem Weg zur Castle of good Hope gings an zwei Filmdrehs vorbei. Als wir dann um Punkt 12 Uhr dort waren haben wir vergeblich auf den Knall der Wachabloesung gewartet. Wir warten immernoch ;)
Den Rest des Tages haben wir, den Tip von Thomas Burger folgend, im Kirstenbosch Botanicgarden verbracht. Dort finden Sonntagabends Open-Air-Konzerte statt. Wir sassen mit ganz vielen Meschen auf einer Wiese, konnten picknicken und die super Musik geniessen. Anfangs sassen alle noch auf ihren Decken, doch mit der Zeit haben dann alle getanzt… das war sehr schoen :)

Mit den zwei Bergen, Lion’s Head und Table Mountain, hatten wir kein so grosses Glueck. Sind extra um halb 7 Uhr aufgestanden um auf den Lions Head zu wandern, doch leider war er ganz im Nebel versunken und das waere zu gefaehrlich gewesen.
Als wir auf den Tafelberg wollten, war der ganze Berg mir Wolken bedeckt. Weil Anna an ihrem Geburtstag schon immermal in einer Wolke sehen wollte, sind wir trotzdem mit der Seilbahn hochgefahren. Die Sicht war dann etwas bescheiden, doch durch so manche Wolkenloecher konnten wir auf die Stadt runterschauen.

Das Stadtrundfahrtticket hat sich eher nicht so gelohnt, weil wir bei unserer Tour ans Kap fast genau den gleichen Weg gefahren sind.

Annas Geburtstag haben wir im afrikanischer Musik und Essen in Mama Africa ausklingen lassen.

Ach ja noch etwas ist anderes als in Thailand… wir brauchen hier in AFRIKA im SOMMER doch oefters mal einen Pulli und lange Hose.
Manchmal ist es aber auch so heiss, dass wir am liebsten nackt rumlaufen wuerden ;) Was uns auch noch immerwieder erstaunt, ist, dass seit Singapur die Autos an den Zebrastreifen wieder anhalten.

Am 4.2. ging die Fahrt mit dem Baz Bus weiter nach Stellenbosch. Unser dortiger Aufenthalt wurde zunaechst von der Sorge ueberschattet, ob wir wirklich zu Edward, dem “Fruitfarmer”, koennen, hatten naemlich seine Telefonnummer dummerweise geloescht.
(Fuer alle die nicht bescheid wissen: Edward ist ein Freund der Familie Alf und Maya Alf war mit uns in der Klasse. Hatten von Deutschland aus auch schon Kontakt mit ihm aufgenommen und er hat uns angeboten, ihn zu besuchen.)
Als wir dann die Nummer wieder hatten, ihn anrufen und alles klar machen konnten, waren wir total froh!!!
Allerdings hatten wir so 4 Tage in Stellenbosch. Da es dort ausser einer sehr grossen Uni, vielen Studenten und viiiiiiiiiiiel Wein, nichts zu tun gab, haben wir die Zeit mit Weinproben zu Fuss und mit dem Rad und schoenem Chillen verbracht.

Am 8.2. wurden wir morgens von Edward abgeholt. Er hat uns zunaechst 2 Plantagen gezeigt und uns viel ueber Pflaumen erzaehlt.  In seinem grossen Haus wurden wir von zwei grossen sabbernden Hunden empfangen, die sich zum Glueck schnell an uns gewoehnt haben. Solangsam wurde uns dann klar, dass er keine kleine Farm hat, sondern Mitbesitzer einer riesigen Fruchtplantagenfirma ist.
Haben dann auch gleich am Dienstag mit der harten Arbeit im Packhaus angefangen. Dort haben wir in den 4 Tagen bestimmt 10000000000000000000000000 Pflaumen in den Haenden gehabt, beim Druckmessen, Sortieren und beim Verpacken. Dennoch konnten wir am sturmfreien Wochenende in Edwards Haus nicht ganz ohne Pflaumen sein. Direkt neben seinem Haus ist eine Plantage, die eigentlich schon fertig abgeerntet wurde, haben wir ca. 5 kg Pflaumen gesammelt ;) Danach ging dann die grosse Pflaumenverarbeitung los. So entstanden Pflaumenmus, -saft, -kekse, -eis, -salat, -schnaps und der mega geile Toastpflaumaii (Toasthawaii mit Pflaumen statt Ananas) ;)
Am Montag waren wir dann noch bei den Pflueckern… puuuuh ganz schoen harte Arbeit, vorallem wenn die Sonne scheint!
Insgesamt hatten wir mit all den Arbeitern sehr viel Spass, trotz so mancher Sprachprobleme. :) Haben die Zeit bei Edward sehr genossen, es gab so viel leckeres Essen und immer Wein dazu ;) Er hat uns viel erklaert und gezeigt, wir haben uns wirklich wohl gefuehlt.

Dann gings nach Mossel Bay… Fortsetzung siehe neue Artikel…

Liebe Gruesse und Kuesse
Mrs und Mr Fruitfarmer :)

BIG CITY LIFE

Noch kurz ein paar Worte zu Kuala Lumpur und Singapur :)

Im Sleepertrain mit Sitzplatz!!! gings von Hat Yai, nach kurzem bestauenen des "weltberuehmten" Panzerbataillon, nach Kuala Lumpur. An der Grenze hatten wir Angst, dass sie uns gar nicht einreisen lassen, da wir ganz viel zu Essen dabei hatten und irgendetwas ueber Essen auf dem Einreiseformular stand, dass wir nicht so ganz verstanden haben. Nach kurzem Streckmoment mit Rucksack aufmachen, durfen wir dann doch einreisen.

Total uebermuedet haben wir uns nach den 16 Stunden Zugfahrt ein Hostel gesucht, hatten auch ein super schoenes gefunden. ABER nach dem wir schon umsonst gefruestueckt haben, wurde uns gesagt, dass wie gar kein Zimmer mehr frei ist. So ein komischer Typ hat uns dann in ein weniger schoenes Hostel gebracht.
Da die Stadtbesichtigung nach ein paar Tempeln und Gebaeuden langweilig wurde, gings ab ins Einkaufszentrum. Shoppen wollten wir gar nicht sondern ACHTERBAHN fahren. Hatten ganz viel Spass bis wir in eine Kotzmaschine eingestiegen sind, die sich permanent gedreht, vorwaerts rueckwaerts… das ganze umringt von zwei stinkenden Asiaten, war uns ganz schoen schlecht. Mussten deshalb eine kurze Pause einlegen. Haben danach das Ticket noch voll ausgenutzt und dann im Hostel die erste heisse Dusche seit Chiang Mai genossen.
Am naechsten Morgen sind wir extra frueh aufgestanden, weil wir auf die Petronas-Towers wollten, waren aber schon zu spaet (es darf taeglich nur eine bestimmte Anzahl an Personen hoch.)
Deshalb sind wir auf den Fernsehturm und hatten von dortaus einen herrlichen Blick auf die Stadt. Im Ticket inbegriffen war so eine Art kleiner Zoo, aus dem wir rueckwaerts wieder raus sind, weil uns die Tiere abartig leid taten. Viel zu kleine Kaefige mit nichts als einem Stein oder Stueck Holz…
Am Abend gings dann mit dem Nachtzug schon weiter nach Singapur. Theoretisch hatten wir ja geplant eine Nacht zu bleiben, wegen unserer Verplantheit blieb uns nur noch ein Tag.

Der Bahnhof war eine grosse Enttaueschung und kann als eine Blamage fuer Singapur bezeichnet werden. Er war haesslich und dreckig und hatte nur 2 Gleise…
Mit unserm Gepaeck sind wir dann durch die Stadt geirrt, auf der Suche nach etwas, wo wir unser Gepaeck sicher fuer den Tag deponieren koennen. In einem Hotel wurden wir nach einem netten Wimperschlag fuendig ;)
Mit dem U-Bahn-Tagesticket sind wir dann nach China Town und Little India gefahren, der beruehmteste Tempel war leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Den Rest des Tages haben wir damit verbracht uns leicht knatschig (wegen akkuter Muedigkeit) die Stadt anzuschauen.
Am Abend gings dann mit viel Gepaeck in der ueberfuellten Metro zum Airport. Am Flughafen ("Der ist ja sooo schoen!" mit Teppichboden, Palmen…) haben wir uns dann die Wartezeit mit freiem Internet verkuerzt.

Ach ja Emirates is ja gar nicht mal so schlecht, eigentlich sogar noch besser als Etihad ;)

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Dubai (dem kaeltesten Flughafen IN THE WORLD) gings ab nach Afrika!!! :)

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